Eröffnung der Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) am 5.11.2018 in Stuttgart

 

 

Die baden-württembergische Landesregierung hat am Montag (5. November) die zentrale Antidiskriminierungsstelle des Landes (LADS) gestartet (www.lads-bw.de). Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat die Anlaufstelle bei einer Veranstaltung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart offiziell ins Leben gerufen. Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha: „Diskriminierung und Rassismus sind im Alltag leider alles andere als eine Seltenheit. Sie verhindern nicht nur gleichberechtigte Teilhabe, sondern sind Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Antidiskriminierungsarbeit ist deshalb nach wie vor unverzichtbar. Die zentrale Antidiskriminierungsstelle des Landes soll künftig dafür sorgen, dass jeder und jede am richtigen Ort auch die richtige, passgenaue Hilfe bekommt.“

Borghild Strähle stellt die Kampagne “Arbeitet Uli heute?” vor.

Bei der Veranstaltung wurde mehrfach betont, dass die LADS nur eine von mehreren Säulen der Beratung gegen Diskriminierung in Baden-Württemberg ist. Sie wird ergänzt durch lokale Beratungsstellen gegen Diskriminierung, die in den vergangenen Jahren mit Hilfe von Bundes- und Landesmitteln an den Standorten Esslingen, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Reutlingen/Tübingen und Stuttgart aufgebaut wurden. Auch wurde mehrfach auf das adis-Angebot der digitalen Onlineberatung hingewiesen (www.adis-online.com), mit der sich Betroffene per E-Mail, Einzelchat oder Video auch anonym beraten lassen können.

Die in der LAG-Antidiskriminierungsberatung zusammengeschlossenen Beratungsstellen gegen Diskriminierung haben bei der Eröffnungsveranstaltung eine wichtige Rolle gespielt. Zu Beginn der Veranstaltung gab unsere adis-Kollegin Borghild Strähle zusammen mit Anna Stamm und Gerhard Tschöpe vom Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg Einblicke in die Praxis der Antidiskriminierungsberatung.

Aber auch alle vier Workshops wurden von LAG-Kolleg*innen bestritten. Zwei davon mit adis-Beteiligung: Der Workshop „Diskriminierungsrisiken in der öffentlichen Arbeitsvermittlung“ wurde von Nathalie Schlenzka von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zusammen mit Björn Scherer (adis-Berater und klever-iq) durchgeführt, der Workshop zu „Antidiskriminierung und Empowerment“ von Yasemin Soylu (HD.net-Respekt, Heidelberg), Alexa Conradi (Antidiskriminierungsstelle Esslingen) und Borghild Strähle.