Übergang der Projekte aus der BruderhausDiakonie abgeschlossen

Am 29. Juni 2018 endete die Zeit, in der einige aus dem adis-Team noch gleichzeitig beim Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie beschäftigt waren.

Logo der Bruderhaus DiakonieDas Team von adis e.V. dankt an dieser Stelle der BruderhausDiakonie für die Möglichkeit, die Arbeit und diesem Dach aufzubauen. In den ersten Jahren war der Runde Tisch und auch der Verein Netzwerk Antidiskriminierung zur Durchführung der projektfinanzierten Arbeit auf die Kooperation mit dem Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie angewiesen. Es war aber immer geplant, dass wir die Antidiskriminierungsberatung nicht bei einem großen Träger, sondern bei einem unabhängigen Verein ansiedeln wollen. Nach der Vereinsgründung im Dezember 2012 dauerte es dann noch einmal bis zum 1. April 2017, bis wir erstmals eigenes hauptamtliches Personal für die Beratungsarbeit angestellt haben. Es gab dann bald die Übereinkunft mit der BruderhausDiakonie, dass wir auch die Projekte des Bereichs Praxisentwicklung im Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie mit zum Verein nehmen, um hier die Synergien zwischen Beratungs- und Empowermentarbeit auf der einen und der Qualifizierungs- und Praxisentwicklungsarbeit auf der anderen Seite unter einem Dach entwickeln zu können.

 

neues Logo unserres vereins mit dem neuen vereinsname adis e.V.

Neben der Beratungs- und Empowermentarbeit vor Ort tragen wir so zur diskriminierungskritischen Weiterentwicklung der Praxis bei. Wir arbeiten hier an den Schnittstellen zwischen Forschung und pädagogischer, sozialarbeiterischer und arbeitsmarktbezogener Praxis. Bei Publikationen und Tagungen kooperieren wir eng mit Ministerien, Universitäten, Hochschulen und Verbänden zusammen.

Da die laufenden Projekte noch zu Ende gebracht werden mussten, waren nun über ein Jahr lang etliche Kolleg*innen bei zwei Trägern beschäftigt. Mit dem Ende des AMIF-Projektes „IKÖ³“, ist diese Zeit nun vorüber. adis wird inhaltlich diese Arbeit weiterführen und arbeitet gerade an einem Film zu unserem Talk-Projekt wie an einer größeren Publikation zu diskriminierungskritischen Schulentwicklung.