Empowerment bei adis e.V.

 

 

Seit dem Beginn unserer Arbeit ist unser Verständnis, dass Antidiskriminierungsarbeit nicht ohne Empowerment geht und umgekehrt.

Im Herbst 2017 haben wir begonnen den Bereich Empowerment systematisch aufzubauen. Im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ finanziert über das Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend bekommen wir eine Projektförderung.

Mit diesem Projekt namens „EQ – Empowerment quer gedacht?!“ entwickeln wir Empowermentansätze weiter. Dazu gehören sowohl lokale Empowermentarbeit als auch Fort- und Weiterbildungen.

 

Im Herbst werden wir im Rahmen des Projektes drei Fort- und Weiterbildungen starten:

  • Schwerpunkt der Fortbildung „Now we are talking“ ist der Pädagogische Umgang mit Diskriminierungserfahrungen (Details).
  • In der „EXIT Fortbildung“ geht es um Alltagsbewältigung von Menschen mit Trauma- und Fluchterfahrung (Details).
  • Die „POC“-Weiterbildung ist eine Train-the-Trainer Ausbildung für POC (People of Color) (Ausschreibung folgt).

 

Zusammen mit dem advd (Antidiskriminierungsverband Deutschland) veranstalten wir eine dreitägige Werkstatttagung zu horizontaler/intersektionaler Empowermentarbeit im November (Details).

Rund um adis e.V. treffen sich zurzeit vier Empowermentgruppen bzw. empowermentorientierte Gruppen:

  • der AK Empowerment trifft sich ca. alle sechs Wochen in Reutlingen oder Tübingen. Der AK Empowerment ist eine horizontale Gruppen, d.h. er nimmt alle Diskriminierungsmerkmale in den Blick (empowerment@adis-ev.de)
  • KaffeeTrans* trifft sich jeden ersten Sonntag im Monat in den Räumen von adis e.V. in der Aixerstraße. KaffeeTrans* ist eine Empowermentgruppe von und für trans*Personen. (Link zum Blog und kaffeetrans@adis-ev.de)
  • Die Gruppe Black Voices and Visions trifft sich ebenfalls monatlich in den Räumen von adis e.V. Die Gruppe wird veranstaltet von und für B_POC. (empowerment@adis-ev.de)
  • TALK ist ein Jugendantidiskriminierungsprojekt, dass in Reutlingen schuljahresbegleitend wöchentlich Workshop anbietet, in denen Jugendlichen ihre Diskriminierungserfahrungen über das Medium Kunst bearbeiten und sich stärken. (Link)